Konservative Therapie

Die Menschen sind heute so aktiv wie nie zuvor. Dabei haben sie verständlicherweise einen hohen Anspruch an das Leistungsvermögen ihres Bewegungssystems. Dieses kann durch einen Unfall (Knochenbruch, Bandverletzung oder lokaler Knorpelschaden), eine Durchblutungsstörung des Knochens oder Knorpels (Osteonekrose / Osteochondrosis dissecans) oder durch zunehmenden Verschleiß (Arthrose) beeinträchtigt sein.
Dabei hat die konservative Knorpeltherapie heute einen hohen Stellenwert, um aufwendige, nicht risikolose Operationen zu verhindern oder aufzuschieben. Neben der Schmerzmittel- und Physiotherapie stehen verschiedene Medikamente, die direkt an den Knorpelschaden und an die Arthrose, also in das Gelenk (intraartikulär) eingebracht werden, zur Verfügung. Hierbei ist beispielsweise die Hyaluronsäure, ein synthetisch hergestellter Knorpelbestandteil, und das autologe thrombozytenreiche Plasma, eine Eigenbluttherapie, bei der Knorpel-stimulierende Wachstumsfaktoren gezüchtet werden, zu nennen.